In der letzten Februarwoche verabschiedeten wir den Winter. Wir bastelten aus Pappmache einen Schneemann, erweckten mit selbstgebastelten Zauberruten die Bäume, besprachen nochmal alle Highlights des Winters und stimmten uns so auf den Frühling ein. Zum Abschluss der Woche versammelten wir uns alle auf dem Schulhof, sangen gemeinsam ,,Ich lieb den Frühling“ und verbrannten den selbstgebastelten Schneemann. Dies war ein Highlight für Groß und Klein.
Am Samstag, den 28.02.26 trafen sich elf Kinder aus Straubenhardt mit Britta und Klaus Faaß am Langenalber Waldspielplatz, um einheimische Wildvögel zu beobachten. Bei dieser Exkursion wurden sie noch von der BUND-Kollegin Antje Schultner aus Keltern begleitet.
Bevor sie gemeinsam zu einer kleinen Wanderung durch Wald und Wiese aufbrachen, wurde mit dem Spiel „Ohren-Spitzer“ die Aufmerksamkeit der Kinder auf das Lauschen und genaue Hören gelenkt. Das Schauen durch Fernglas und Spektiv wurde geübt, denn es ist gar nicht so einfach, einen Vogel mit solchen Beobachtungs -Hilfsmitteln zu erspähen und genau zu sehen.
Danach wurde die vorbereitete Vogelliste gezeigt und Britta und Klaus erklärten, wie man die gesehenen Vögel einträgt, damit am Ende der Veranstaltung keine Art vergessen wird.
Die Kinder bestanden darauf, auch schon die Vögel auf die Liste zu setzen, die vom Treffpunkt aus auf dem Weg zum Waldspielplatz gesehen wurden. So begann die kleine Birdingtour mit Mäusebussard, Star und Haussperling auf der Liste, die noch mit vielen weiteren auf der kleinen Beobachtungstour gefüllt wurde.
Unter anderem konnten Blaumeisen, Grünfinken, Kleiber, Eichelhäher, und verschiedene Drosseln gesehen und manchmal auch nur gehört werden. Die Kinder waren sehr eifrig dabei darauf zu achten, dass auch jeder einzelne Vogel auf der Liste einen Strich bekam. Am Ende waren es 18 verschiedene Arten.
Als die Kinder auf einer Streuobstwiese Bäume mit aufgehängten leeren Dosen sahen, wurde spekuliert, für was diese wohl wären. Das die Dosen Vögel verjagen sollten, war für alle schwer zu verstehen, fanden die Kinder doch gemeinsam heraus, dass Vögel in den Bäumen sogenannte Schädlinge wie den Apfelwickler an ihre Jungen verfüttern und somit auch Helfer der Menschen sind. Auch, dass alles in der Natur miteinander zusammenhängt und man den Rückgang der Singvögel nicht ohne das Insektensterben betrachten kann wurde in den Gesprächen rund um die Dosen thematisiert.
Bevor die Kinder von den Eltern abgeholt wurden, gab es für alle eine Vesper - und Spielrunde auf dem Waldspielplatz. Danach konnten die Kinder die gemeinsamen Beobachtungen in eine eigene Liste übertragen. Dabei halfen die älteren Kinder den jüngeren und alle waren stolz darauf, solch eine Liste mit nach Hause zu nehmen.